Blomvey
Seele des Sisyphos

Sein Lachen zerronnen schrill
Hallt in wirren Nebelfluchten
Wieder und wieder von Fernhöhen still
Wirft sich in müde Schluchten

Frei vom Schmerz so schwer
Stumm der Schatten gesunken da
Und ewig über Seenfelder her
Sickert Blut zu blühend Wiesen nah

Hindurch und wieder auf
Greift kalte Hand nach Lebens Schimmer
Sehnend Herz jagt freien Lauf
Beben Adern blind wie immer

Doch stockt Atem auf Felsenstein
Schon weit genug sein Weg ihn trug
So reißt gierig Schmerz die Seele ein
Allein der Wahn zu Trost umschlug