Blomvey
Menschlich

Und aus Zweifel flieht der Atem allein
Bricht aus dürrer Kehle
Auf zu Sonnen freien Schein
Sucht die Schatten seiner Seele

Schon nahe dem Stern im Traume
Doch stolpert er und schweigt
Liegt ein Kreuz im Raume
Und ein Schatten hin sich neigt

Schon gierig hauchen die Gedanken
Wie schwarze Furcht einbricht
Und Worte sich zu Fesseln ranken
Bis ein Sinn gebärt das Licht

So gefangen der Atem müd
Nun kein Schatten mehr gilt
Aus der Seele selbst die Sonne glüht
Blendet Welt zu menschlich Bild